Direktkandidatin der SPD-Offenbach für die hessische Landtagswahl 2018

 

 

Herzlich Willkommen auf meiner Homepage. Ich heiße Nadine Gersberg und bin die Direktkandidatin der SPD-Offenbach für die Landtagswahl am 28. Oktober 2018. Hier informiere ich Sie über meine politischen Schwerpunkte, aber auch über mich als Person. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne.

 

Aktuelle Pressemitteilungen

Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sich seinen Wohnort selbst auszusuchen - 8. Juni 2018

 

„Starre Regelungen im Landesentwicklungsplan können auch die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum in Offenbach einschränken“ sorgt sich SPD-Landtagskandidatin Nadine Gersberg. Sie schließt sich damit dem Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef an. „Wir müssen bauen, bauen, bauen – was wir nicht brauchen sind enge Vorgaben“ so Gersberg. Sie fordert die Schwarz-Grüne Landesregierung auf, den Landesentwicklungsplan zu überarbeiten.

 

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hatte für die Schwarz-Grüne Landesregierung in den vergangenen Jahren keine Priorität“ so Gersberg. Weder gebe es eine eigenständige Abteilung innerhalb der Landesregierung, noch habe es eine „anständige“ Förderung von Wohnungsbau gegeben. Unter CDU-Führung habe sich die Zahl der Sozialwohnungen seit 1999 auf 90.000 halbiert.

 

Derzeit haben laut Gersberg viele Mieter auf dem Wohnungsmarkt keine Chance mehr. „Das sind neben Beziehern von Sozialleistungen ganz häufig auch Menschen, die Jobs mit niedrigem und mittlerem Einkommen nachgehen“.

 

„Die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum ist auch in Offenbach eines der drängendsten Themen“ weiß Gersberg. Anderen Städten und Gemeinden gehe es ähnlich, eine überregionale Zusammenarbeit sei deshalb geboten. „Wir brauchen ein hessisches Bau- und Wohnministerium“ ist sich Gersberg sicher.

 

„Ein solches Ministerium könnte auch verhindern, dass eine Landesregierung fahrlässig Gebäude und Flächen, die sich zur Wohnbebauung eignen würden, an Private verkauft“ so Gersberg. In Offenbach veräußerte das Land jüngst das alte Polizeipräsidium Südosthessen an einen privaten Bieter, der dort keine Wohnbebauung vorsieht.

 

„Ich möchte nicht, dass das Rhein-Main-Gebiet so endet wie andere Europäische Metropolen: Die wohlhabenden Menschen leben in der Stadt, der Rest muss weite Wege von außerhalb in Kauf nehmen. Das ist eine Verdrängung von Menschen, die wir unbedingt stoppen müssen“ betont die Sozialdemokratin. „Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sich seinen Wohnort selbst auszusuchen“ so Gersberg abschließend.  

 

Am "Tag des Lärms" muss der Fluglärm im Vordergrund stehen - 25. April 2018

 

In Offenbach wird der Tag des Lärms am 25. April mit einer Informationsveranstaltung begangen, bei der über ganz unterschiedliche Arten von Lärm informiert wird. „Das ist wichtig und richtig so“ begrüßt die Landtagskandidatin der Offenbacher SPD, Nadine Gersberg. Auch sie wird an der Veranstaltung teilnehmen.

 

„Im Fokus muss in Offenbach aber immer der Kampf gegen den Fluglärm stehen. Denn er schadet nicht nur der Gesundheit unserer Bevölkerung, sondern mindert auch die Entwicklungschancen unserer Stadt“, erinnert sie.

 

Sie ist unzufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahre: „Die Gebührenordnung, die es Fraport ermöglicht hat, Billigairlines zu vergünstigten Preisen vom Frankfurter Flughafen aus starten zu lassen, hätte niemals vom hessischen Verkehrsminister Al-Wazir genehmigt werden dürfen“, ist sie sich sicher. Die Genehmigung habe zu noch mehr Flugbewegungen und Missachtungen des Nachtflugverbots geführt.

 

Ein „Hohn gegenüber der lärmgeplagten Region“ sei auch die durch schwarz-grün ausgehandelte freiwillige Selbstverpflichtung der Flugverkehrswirtschaft. „Wir alle wissen doch, wie wenig erfolgreich freiwillige Selbstverpflichtungen in diesem Land sind“ erinnert sie.

 

„Was wir brauchen sind rechtssicher festsetzbare  Lärmobergrenzen, die Folgen haben, wenn man sie nicht einhält“ fordert die Sozialdemokratin. Zudem müssten Start- und Landegebühren lärmabhängig erhoben werden.

 

„Ich bin mir der wirtschaftlichen Bedeutung des Frankfurter Flughafens bewusst und auch die Arbeitsplätze sind wichtig für die Region. Deshalb wendet sich keine Fluglärmgegnerin per se gegen den Frankfurt Flughafen. Aber: Die Gesundheit der Menschen muss immer vor wirtschaftliche Interessen stehen. Deshalb brauchen wir wesentlich mehr Lärmschutz in der Region und zwar jetzt“ betont Nadine Gersberg abschließend.

 

Erzieherinnen und Erzieher haben neben einem höheren Lohn auch bessere Arbeitsbedingungen verdient - 12. April 2018

 

„Erzieherinnen und Erzieher müssen mehr Anerkennung für ihre Arbeit bekommen – auch eine Finanzielle“, fordert SPD-Landtagskandidatin Nadine Gersberg. Sie unterstützt die aktuellen Forderungen der ver.di bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.   

 

„Wir müssen aber auch die Arbeitsbedingungen näher betrachten“ ergänzt die Sozialdemokratin. Im Moment habe Hessen bei den Kitas den schlechtesten Personalschlüssel aller westdeutschen Flächenländer. „Das liegt unter anderem am schwarz-grünen Kinderförderungsgesetz (Kifög), das große Gruppen fördert. Das KiföG gehört abgeschafft“, so Nadine Gersberg.  

 

„Her muss ein neues Gesetz, das kleinere Gruppen in den Kitas ermöglicht“. Das könne unter anderem dadurch realisiert werden, indem eine realistische Einberechnung von zu erwartenden Ausfallzeiten durch Krankheit oder Urlaub in Personalschlüssel vorgenommen werde. Erzieherinnen und Erziehern müsste zudem mehr Zeit für Vor- und Nachbereitungen und für Elternarbeit eingeräumt werden.

 

„Erzieherinnen und Erzieher sind Überzeugungstäter, sie haben ihren Beruf ergriffen, weil sie sich intensiv mit den Kindern beschäftigen, für sie eine feste Bezugsperson sein wollen. Das ist aber bei großen Gruppen nur schwer möglich, insbesondere in Zeiten von Personalmangel“, weiß Gersberg. Die hohen Herausforderungen führten zu hohen Krankheitsquoten, vorzeitigem Ausscheiden oder leider sogar Berufswechsel. „Wir brauchen die guten Erzieherinnen und Erzieher und müssen uns besser um sie kümmern“, hat sich Gersberg vorgenommen.

 

„Die CDU hatte 19 Jahre Zeit für eine faire Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern zu sorgen und den Personalschlüssel an Kitas zu verkleinern. Das hat sie nicht geschafft, es ist Zeit für einen Politikwechsel“ so Nadine Gersberg abschließend.